Die Stellvertretende Bundesvorsitzende des DGB, Ingrid Sehrbrock, ist für Bildung, Forschung und Innovation, Jugend, Frauen und den öffentlichen Dienst verantwortlich.
In einer Arbeiterfamilie in Offenbach am Main geboren, absolvierte sie nach der Mittleren Reife eine Lehre als Drogistin. Über den zweiten Bildungsweg erwarb sie das Abitur, studierte Anglistik, Politik, Chemie und Pädagogik in Frankfurt am Main und war viele Jahre als Studienrätin im Schuldienst tätig.
Weitere Berufserfahrung sammelte sie in der Lederwarenindustrie, in einem Maschinenbauunternehmen und einer Werbeagentur.
In ihrer Arbeit für das 2. Staatsexamen thematisierte sie u. a. das Modell des 6-Stundentags von Maria Weber (CDU), der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB von 1972 bis 1982.
1987 wechselte Ingrid Sehrbrock als persönliche Referentin zur Staatssekretärin für Frauenfragen der Hessischen Landesregierung. Von 1989 bis 1997 war sie als Bundesgeschäftsführerin der Frauen-Union der CDU Mitarbeiterin von Rita Süßmuth.
Von 1997 - 1999 war sie auf Vorschlag des DGB als Sozialattaché an den deutschen Botschaften von Prag und Bratislava.
Aufenthalte in England (Cambridge, Canterbury) und den USA (Washington) rundeten die Erfahrungen ab.
Mitte der 70er Jahre wurde Ingrid Sehrbrock Gewerkschaftsmitglied und Mitglied der CDA. Sie war Mitbegründerin und lange Jahre Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft berufstätiger Frauen in der CDA und stellvertretende Landesvorsitzende der CDA Hessen. Die politische Bildung für die Jugend und die Frauen in der CDA lag in ihrer Verantwortung. Ingrid Sehrbrock gehört dem Bundesvorstand der CDA seit 1985 an, seit 1987 als stellvertretende Vorsitzende.
Seit Dezember 1999 gehört Ingrid Sehrbrock dem Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB an, seit Mai 2006 als stellvertretende Vorsitzende.
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