„Kultur in Würzburg: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist?”

Fast 700.000 Hotelübernachtungen im Jahr sprechen eine deutliche Sprache: Touristen aus aller Welt kommen gerne nach Würzburg, um die einmalige Atmosphäre zwischen Weinbergen und Romantischer Straße zu genießen. Im Sommer begeisterte der hervorragende Zustand historischer Bauten selbst Hollywoodstars wie Orlando Bloom und Milla Jovovich, die sich in Würzburg über bessere Arbeitsbedingungen als an den Originalschauplätzen London oder Paris freuten.

Weniger euphorisch sehen Würzburger selbst ihre Lage. Studenten fühlen sich von lärmempfindlichen Anwohnern vor den Kopf gestoßen, Neuerungen rufen Protest hervor: Ob Wöhrl-Fassade, Hotelturm und Petrini-Bau, Kulturspeicher und moderne Kunst am Dom oder eine geplante Straßenbahntrasse neben der Residenz – wer etwas Neues wagen möchte, hat es schwer.

Doch herrscht tatsächlich Stillstand in Würzburg, wie Kritiker es gerne behaupten? Ist es vielleicht sogar eine Stärke dieser Stadt, nicht jedes austauschbare Projekt in ihr Herz zu schließen? Welche Erwartungen richten sich an Investoren und Kulturschaffende, die in Würzburg aktiv werden wollen?

Es diskutieren: Muchtar Al-Ghusain, Dr. Jürgen Lenssen, Hermann Schneider, Joachim Schulz
Moderation: n.n.
16.10 – 17.10 Uhr

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